MKULTRA 2.0

1953, im Zuge des kalten Krieges, hatte die CIA ein umfassendes geheimes Forschungsprogramm zur Bewusstseinskontrolle, was aufgrund von Menschenrechtsverletzungen eingestellt wurde.

Heute, 66 Jahre später, stellen sich die Nutzer des Internets dieser Bewusstseinskontrolle freiwillig als Teilnehmer gratis zur Verfügung.

Jede Homepage die aufgerufen wird, jedes Produkt das online gekauft wird, jedes Bild das auf Facebook oder Instagram gepostet wird macht uns zu einem immer gläsern werdenden Code aus Nullen und Einsen, der irgendwo auf Servern gespeichert und ausgewertet wird.

Durch intelligente Algorithmen, die eine Horde an Genies in Kellern und Großraumbüros konzipiert haben, lassen sich Verhaltensweisen vieler Menschen vorausberechnen und durch clevere Interpretation der vorliegenden Daten steuern.

So ziemlich alles ist heutzutage mit dem Internet verbunden und der digitale Fortschritt, wenn man das so sehen mag, geht weiter.

Wer hätte 1953 daran gedacht, dass man den Tagesablauf eines Menschen anhand einer Kaffeemaschine teilweise bestimmen kann? Klingt etwas abstrakt?

Ist es aber nicht. Die neuen Kaffeemaschinen sind grösstenteils mit dem WLAN verbunden, damit man morgens auf der Toilette per App den Kaffee durchlaufen lassen kann, sofern man nicht vergessen hat die Tasse am Vorabend bereitzustellen.

Nehmen wir mal die Daten von zwei Jahren aus einem Haushalt mit einer Person. Anhand dessen kann bestimmt werden, wann die Person täglich um wie viel Uhr wie viel Kaffee trinkt.

Und nicht nur das. Sobald die Kaffeebohnen dem Ende zugehen, kommt eine Benachrichtigung per App inklusive einem Kaufangebot für frische Bohnen.

Und die Falle schnappt zu.

Der kleine Ausflug in die Welt der digitalen Kaffeemaschinen ist nur ein minimaler Bruchteil, wie wir unbewusst/bewusst beeinflusst und kontrolliert werden.

Sidney Gottlieb hats begonnen, Alexa hats professionalisiert.

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