Klimapolitik – wie Bildung helfen kann

Mit den Grünen, der Fridays for the Future Bewegung, etc. gibt es haufenweise Organisationen, Einzelkämpfer, Gruppen und politische Lager, die sich stark für die Klimapolitik einsetzen.

Die einen setzten darauf, dass wir aus der Kohle aussteigen, nur noch Elektroautos fahren und den Plastiktüten den Krieg erklären.

Die Anderen protestieren, dass für das vermeintlich CO2 neutrale E-Auto Kinderarbeit in verschiedenen Ländern gefördert wird und durch den Abbau von Lithium und co. die Umwelt noch stärker belastet wird, als durch Diesel und Benziner.

Doch anstatt sich die ganze Zeit ohne Ergebnis gegenseitig zu verurteilen, wer nun mehr Recht hat, wäre es doch sinnvoller die Energie in eine zukunftsweisende Richtung zu lenken.

Bildung.

Deutschland, das Land der Erfinder, der Fleissigen, der Häuslebauer. Wir haben den Verbrennungsmotor, den Düsenantrieb, den Elektromotor und den ersten Computer erfunden. Und warum haben wir das alles erfunden? Wir wollten ein Problem lösen.

Also warum machen wir nicht das, was wir über 100 Jahre bewiesen haben? Lösungen für ein Problem finden.

Das Problem heisst Klimawandel. Doch hier geht es nicht nur um den Klimawandel, der Deutschland betrifft. Hier geht es um den globalen Klimawandel. Es bringt nichts, wenn wir in Deutschland nur noch mit Elektroautos durch die Gegend fahren, während in Chile die Umwelt durch den Abbau der Rohstoffe für den Akku zerstört wird.

Gross denken ist angesagt. Und dafür müssen alle an einem Strang ziehen. Es darf nicht das Ziel sein, dass einzelne Länder nur auf den eigenen Profit aus sind, der mit dem Klimawandel zu erzielen ist. Wir haben schliesslich eine Aufgabe, die uns alle etwas angeht und die Zukunft der Welt nachhaltig beeinflusst.

Im Bezug auf Deutschland heisst das für mich: mehr Mittel für die Bildung. Je besser unsere Schüler, Kinder, Studierenden ausgebildet sind, desto schneller kommen wir ans Ziel.

Das Ziel, eine Lösung für den Klimawandel zu finden.

Wenn ein Inder die Glühbirne rein dreht, geht in Berlin das Licht aus.

Alles was wir tun, essen, trinken, anfassen, hat auf irgendeine Weise mit Strom zu tun.

Selbst das Wasser aus dem Wasserhahn. Irgendwo gibt es dazu eine Pumpe, die es in den Haushalt fördert oder ein Gerät, dass die Dosierung des Mineralgehaltes misst.

Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir den Schalter umlegen und die Glühbirne brennt. Für ein Drittel der Weltbevölkerung nicht. Da gibt es nämlich gar keinen Strom. Und somit auch kein Fernsehen, Internet, Warmwasserboiler, usw.

Doch lange dauert es nicht mehr, bis ein Grossteil des Drittels der Weltbevölkerung ohne Strom, Bedarf an einer funktionierenden Glühbirne anmeldet.

Und wenn die Glühbirne leuchtet, beginnt der Wettlauf. Fernseher, Laptops, Handy und alle sonstigen Annehmlichkeiten des modernen Lebens werden gebraucht.

Parallel müssen wir alleine in Deutschland 43 Millionen Autos künftig mit einer Steckdose betanken.

Woher wird der ganze Strom kommen? Atomkraft, mehr Windräder in der Nordsee, Photovoltaik auf jedem Dach?

Naja….da wird sich sicherlich der Ein oder Andere schon Gedanken dazu gemacht haben und nach einer Lösung suchen….hoffentlich.