Wie schmeckt eigentlich eine Tomate?

Es klingt banal und jeder glaubt die Antwort zu kennen, aber ich denke, dass es kaum noch Menschen gibt, die wissen wie eine richtige Tomate schmeckt.

Die Tomaten, die wir in den Supermärkten und Discountern angepriesen bekommen, werden meist unter Glas aufgezogen, was den Geschmack verfälscht, da die Schalen nicht so dick ausgeprägt sind wie bei Freiland-Tomaten.

Das ist jedoch nicht der einzige Aspekt. Alle Tomaten, die wir in Supermärkten kaufen werden auf irgendeine Art behandelt. Sei es mit Pestiziden oder Wachstumsmitteln.

Auch wenn wir die Tomaten „frisch“ vom Bauern kaufen, sind diese nicht zu 100% frei von Mitteln.

Von einigen Experten wird geraten, dass man Tomaten selbst im eigenen Garten anpflanzen soll.

Ich mache das auch. Die Tomaten in meinem Garten werden ausschliesslich bewässert. Sie bekommen keinen Dünger oder sonstige Mittel.

Aber schmeckt die Tomate, dann so wie eine Tomate ursprünglich schmecken soll? Oder sind die Samen schon befleckt von der Industrialisierung und wir können gar nicht mehr definieren, wie eine Tomate wirklich schmeckt?

Warum gibt es eigentlich das BIO Label?

Die meisten Lebensmittel unseres täglichen Bedarfs können wir in jedem Supermarkt seit längerem in zwei Kategorien einkaufen.

Entweder BIO oder aus konventioneller Produktion.

Halten wir kurz einmal fest, dass „BIO“ lediglich eine verringerte Verwendung von Pestiziden, etc. gegenüber konventionellen Produktionen ausdrückt.

Zurück zum Thema:

Die Familie der BIO Produzenten betreibt ein starkes und sehr gutes Marketing mit Logos, Labels und sonstigen Hinweisen, die uns eine natürliche und ökologische Produktion suggerieren sollen.

Unverständlich ist nur, warum das getan wird.

Im Ursprung ist alles, egal ob Tomaten, Gurken, Bananen, etc. natürlich gewachsen.

Chemische Keulen, die das Wachstum von Pflanzen beschleunigen oder Schädlinge vom Befall fern halten sind erst durch die Industrialisierung gekommen. Großkonzerne wie Monsanto, beziehungsweise jetzt Bayer, Syngenta und co. verdienen damit ihr Geld und machen ihre Aktionäre glücklich.

Eigentlich sollte das BIO Label nicht notwendig sein, aber wer kauft schon einen Apfel auf dem steht:

Granny Smith

Behandelt mit: Kiron, Milben-Ex, Calypso, RAK 3, COM 107 03 AI EC, COM 107 04 AI AL, COMPO Nativiert, PENBOTEC 400SC, GEOXE, Nimrod EC, Vegas, Duax Rosenpilz, EMBRELLA, TALENDO, TALIUS, TOPAS, Cohort, CHIKARA DUO, FYSIUM, Smartfresh, NOVAGIB, Kumar, Brevis, Fixor 100 SL, Globaryll 100, proagro Naa SL, CYLEX Plus, MaxCel, Exilis, Kudos, GIBB Plus, Provide 10SG, Promalin, Topper, Malvin WG, Orthocid, Apollo 50 SC, POMAX, Lepinox Plus, Atempo Kupfer-Pilzfrei, Babal, Cueva, PYRUS, Celaflor Schädlingsfrei, Hexythiazox 250 SC, Micula, Ordoval.

Kein Wunder, dass die Leute krank werden….

Mit Greta nach Thunberg

Wenn ich mich an meine Schulzeit zurückerinnere, ist es gerade mal 18 Jahre her, dass ich in der 12. Klasse war.

Hätten wir jeden Freitag demonstriert, wären wir nicht für den Friedensnobelpreis nominiert worden. Wir hätten so viele Einträge wegen unentschuldigtem Fehlen gehabt, dass unsere Eltern beim Direx vorsprechen hätten müssen.

Wenn ich heute noch auf der Schule wäre, würde ich als Trittbrettfahrer das Thema mit anheizen und es fördern, Freitags auf die Strasse zu gehen. Das hätte für mich bedeutet, dass Donnerstag, der kleine Freitag, mit einer grossen Fete beginnt. Freitags ausschlafen und demonstrieren gehen. Toll. Danach gleich Wochenende.

Doch lassen wir mal die Trittbrettfahrer aussen vor und konzentrieren uns auf diejenigen, die es ernst meinen und das Thema ehrlich und gezielt verfolgen.

Ungeachtet dessen, wie meine Meinung zu diesem Thema ist, muss ich sagen, dass ich meinen Hut vor dem kleinen Mädchen ziehe, die es geschafft hat, die Welt wachzurütteln.

Was viele vor Ihr probiert und initiiert haben, hat keinen so grossen Anklang gefunden. Dafür meinen Respekt.

Ob die Kraft der Jugend gross genug ist oder ob sie als vermeintliche Revolutionäre von der Macht der Politik belächelt werden, bleibt abzuwarten.

„Die meisten grossen Taten, die meisten grossen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang.“ – Albert Camus

Wer heute noch Michael Jackson hört, darf in die Kirche gehen und Herr der Ringe gucken

Konsequent muss man sein.

Nachdem der Kollege Wade Robson es sich mit den Missbrauchsvorwürfen nochmals anders überlegt hat und entgegen der unter Eid gemachten Aussage von 2005 schwere Vorwürfe gegen Michael Jackson erhebt, wird diskutiert, ob man noch Michael Jackson Songs im Radio spielen darf.

Lasst uns die Musik von Michael Jackson verbieten. Wir nehmen ihm alle Grammys und goldenen Schallplatten weg. Ihn stört das nicht mehr. Brennt die Neverland Range nieder!

Doch was ist mit den Anderen?

Wie gehen wir mit der katholischen Kirche um? Alles wegnehmen und niederbrennen?

Was machen wir mit Harvey Weinstein? Zerstören wir die Herr der Ringe DVD Sammlung? Boykottieren wir seine Filme und streichen sie aus den Oscar-Archiven?

Wahrscheinlich nicht. So konsequent sind wir nicht.

Also lassen wir doch alles so wie es ist.

MKULTRA 2.0

1953, im Zuge des kalten Krieges, hatte die CIA ein umfassendes geheimes Forschungsprogramm zur Bewusstseinskontrolle, was aufgrund von Menschenrechtsverletzungen eingestellt wurde.

Heute, 66 Jahre später, stellen sich die Nutzer des Internets dieser Bewusstseinskontrolle freiwillig als Teilnehmer gratis zur Verfügung.

Jede Homepage die aufgerufen wird, jedes Produkt das online gekauft wird, jedes Bild das auf Facebook oder Instagram gepostet wird macht uns zu einem immer gläsern werdenden Code aus Nullen und Einsen, der irgendwo auf Servern gespeichert und ausgewertet wird.

Durch intelligente Algorithmen, die eine Horde an Genies in Kellern und Großraumbüros konzipiert haben, lassen sich Verhaltensweisen vieler Menschen vorausberechnen und durch clevere Interpretation der vorliegenden Daten steuern.

So ziemlich alles ist heutzutage mit dem Internet verbunden und der digitale Fortschritt, wenn man das so sehen mag, geht weiter.

Wer hätte 1953 daran gedacht, dass man den Tagesablauf eines Menschen anhand einer Kaffeemaschine teilweise bestimmen kann? Klingt etwas abstrakt?

Ist es aber nicht. Die neuen Kaffeemaschinen sind grösstenteils mit dem WLAN verbunden, damit man morgens auf der Toilette per App den Kaffee durchlaufen lassen kann, sofern man nicht vergessen hat die Tasse am Vorabend bereitzustellen.

Nehmen wir mal die Daten von zwei Jahren aus einem Haushalt mit einer Person. Anhand dessen kann bestimmt werden, wann die Person täglich um wie viel Uhr wie viel Kaffee trinkt.

Und nicht nur das. Sobald die Kaffeebohnen dem Ende zugehen, kommt eine Benachrichtigung per App inklusive einem Kaufangebot für frische Bohnen.

Und die Falle schnappt zu.

Der kleine Ausflug in die Welt der digitalen Kaffeemaschinen ist nur ein minimaler Bruchteil, wie wir unbewusst/bewusst beeinflusst und kontrolliert werden.

Sidney Gottlieb hats begonnen, Alexa hats professionalisiert.